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Elisabeth Kulman


Biografisches


„Weiblicher Wirbelsturm - Ein überzeugendes Rollendebüt gibt Elisabeth Kulman als Marina:
Wie eine Naturgewalt kommt sie über die Bühne, die ihr raumgreifend kraftvoller und zugleich nuancierter Mezzo binnen Tönen in Besitz nimmt.“

Die Presse über Elisabeth Kulman in “Boris Godunow” Dezember 2007

Elisabeth Kulman studierte zunächst slawische und finno-ugrische Sprachwissenschaften und schlug erst spät den Weg zu einer professionellen Gesangskarriere ein. Ihr Gesangsstudium bei Helena Lazarska an der Wiener Musikuniversität schloss sie 2001 als Sopranistin in beiden Studienrichtungen (Oper; Lied/Oratorium) mit Auszeichnung ab. Im Zuge dessen wurde ihr für ihre außerordentlichen künstlerischen Leistungen der Würdigungspreis des Bundesministeriums für Kultur verliehen. Im selben Jahr gab sie ihr Bühnendebüt als Pamina an der Wiener Volksoper mit fulminantem Erfolg und etablierte
sich rasch mit weiteren Mozart-Partien wie Figaro-Gräfin und Donna Elvira. Im Sommer 2004 vollzog sie den Wechsel ins Mezzosopran- und Altfach und erhielt im Rahmen der internationalen SommerakademieSalzburg für ihre Interpretation der Wesendonck-Lieder den Preis der Salzburger Festspiele.

Elisabeth Kulman reüssierte als Carmen an der Berliner Staatsoper unter den Linden, als Orpheus (Gluck) an der Opéra National de Paris sowie als Marina in Mussorgskys "Boris Godunow", Mrs. Quickly (Falstaff/Verdi), Ulrica (Maskenball/Verdi), Fenena (Nabucco/Verdi), Polina (Pique Dame / Tschaikowsky) und in vielen anderen Rollen an ihrem Stammhaus, der Wiener Staatsoper. Für ihre Interpretation des Prinz Orlofsky in Strauß' "Fledermaus" wurde sie 2007 mit der Eberhard Waechter-Medaille ausgezeichnet. Im selben Jahr verhalf sie durch ihre Interpretation der Titelpartie der Oper "Il Giustino" des Barockkomponisten Giovanni Legrenzi bei den Schwetzinger Festspielen zur Ehrung als "Wiederentdeckung des Jahres".

 

 

 



An der Wiener Staatsoper verkörperte sie in der Saison 2009/10 in der Uraufführung von Aribert Reimanns "Medea" die Rolle der Gora und debütierte als Waltraute und Fricka in Wagners "Ring". Riccardo Muti hat sie eingeladen, die Titelpartie in Glucks „Orfeo ed Euridice“ bei der Eröffnungspremiere der Salzburger Festspiele 2010 zu singen.

Neben der Oper liegt ein großer Schwerpunkt der musikalischen Tätigkeit von Elisabeth Kulman im
Konzertbereich. Als international gefragte Solistin ist sie regelmäßig zu Gast im Wiener Musikverein und Konzerthaus und arbeitete u.a. mit den Dirigenten Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Adam Fischer, Thomas Hengelbrock, Zubin Mehta und Sebastian Weigle zusammen. Auf DVD ist eine Einspielung von J.S. Bachs "Weihnachts-oratorium" mit Peter Schreier als Evangelist und Dirigent erschienen. Höhepunkte des Jahres 2009 waren Franz Schmidts "Buch mit sieben Siegeln" unter Nikolaus Harnoncourt sowie Wagners Wesendonck-Lieder im Wiener Musikverein.

Mit besonderer Hingabe widmet sich Elisabeth Kulman auch dem Liedgesang. Im November 2007 gab sie gemeinsam mit dem Klavierbegleiter Walter Moore ihr hoch geschätztes Debüt im Wiener Musikverein mit
einem mehrsprachigen Liederabendprogramm. Neben Duoabenden verwirklicht sie auch eigene Projekte mit außergewöhnlichen Ensemble-besetzungen: Mit einem internationalem Jazzquartett erarbeitete sie ein Mussorgsky-Programm und mit dem Ensemble Amarcord Wien singt sie Mahler-Lieder in neuen Bearbeitungen. Beide Projekte sind (demnächst) als CD erhältlich.

Mehr unter: http://www.kulman.info/