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MGT - Wolfgang Muthspiel, Slava Grigoryan & Ralph Towner


London Times: Muthspiel combines a flawless technique honed by classical training with a restless musical imagination as likely to derive inspiration from Bach as from the blues or the Beatles.”

The Age: Grigoryan’s genius is to transform the guitar into a singing voice … we are taken to the heart of the music.”

Guitar Player Magazin: “Ralph Towner is a guitarist’s dream, one of the most brilliant lights in the finger style universe.”

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Limelight, march 2009

Superb synthesis

Guitar trio clicks in a slick collaboration

This guitar trio was assembled for an Australian tour in 2007, which was so successful that the trio has become an ongoing entity. The 6- and 12-string acoustic guitarist Ralph Towner is the best known in the jazz world, for his numerous albums for ECM. Melbourne’s Slava Grigoryan has forged a handsome reputation as a classical stylist, while Austrian jazz guitarist Wolfgang Muthspiel is known for his subtle employment of electronic effects. It goes without saying that the musicianship here is flawless. What makes the set truly special is the rapport between the players. Whether playing duets or as a trio, they blend seamlessly, fully attuned to the demands of the piece at hand (seven by Towner, two from Muthspiel, plus Miles Davis’s “Nardis”). Without being too parochial, it is especially pleasing to see Grigoryan acquit himself so masterfully as an improviser on his turn to solo.

Adrian Jackson

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The Age (Melbourne)
Thu Nov 6, 2008
Leon Gettler

From a Dream
MGT - Wolfgang Muthspiel, Slava Grigoryan & Ralph Towner

Aptly titled. This extraordinary album by MGT (from the three surnames) has a mesmerising quality of three powerful guitarists working together. The lyricism and innovation here is quite rare and should be savoured over and over again. What is fascinating is the way the three use different guitars – classical, electrical and baritone – to create an effect that’s almost orchestral. The result is an intriguing counterpoint of exchanges and lines. You hear it in the opening track Tammuriata, as the rapid-fire lines from Muthspiels’ electric guitar play with the classical guitar textures of Towner and Grigoryan. or on In Stride, in which Grigoryan on baritone provides the bass, percussive power that gives such power to Muthspiel’s work on electric guitar and Towner on the classical guitar. Beneath and Evening Sky is hypnotic and a captivating version of the Miles Davis classic Nardis is transformed, with so much more variety and seemingly so many more voices. The title track is a neat little dream in 6/8 that spins out a beautiful line while keeping the listener on edge.

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"Hand aufs Herz – auf die Rückkehr der Superguitarists haben wir in etwa so gewartet wie aufs Revival der Bundfaltenhose. Aber keine Angst: Das Format, dem John McLaughlin, Al Di Meola und Paco de Lucía Anfang der 80er zu ungeheurer Popularität verhalfen, wird hier in ­testosteronreduzierter Variante geboten: Wolfgang Muthspiel und Ralph Towner sind notorische Jazzsensibilisten, und der klassisch ausgebildete Australier Slava Grigoryan ergänzt sie (u.a. auf der wunderbar sonoren Baritongitarre) kongenial. Feinziseliertes Fingerpicking trifft auf zarte Schwellklänge, inniger Jazzmessenfrohsinn auf introvertierte Romantik, und mitunter finden sich in dem intrikat gewobenen, aber ja doch, Rhythmusteppich auch ein paar gröbere Fäden."

Quelle: Klaus Nüchtern in Falter : Woche 9/2009 vom 25.2.2009 (Seite 25)

 

 

 



Drei Gitarre-Koryphäen aus drei Kontinenten

Mit der CD „From A Dream“ geben Wolfgang Muthspiel, Slava Grigoryan und Ralph Towner am 2. März ihr Europa-Debüt.

Wolfgang Muthspiel schreibt ein Streichquartett?
„Stimmt“, bestätigt der Jazz-Gitarrist im KURIER-Gespräch. „Da ich als Kind selber Geige gespielt habe, ist mir das sehr nahe. Das ist lässig, obwohl ich damit noch am Anfang stehe.“
Das Haydn-Jahr fordert seinen Tribut. Für das Hugo-Wolf-Quartett hat er schon einmal „quasi als Vorübung“ komponiert. Und am 4. 9. werden das Klassik-Ensemble und Muthspiels Band 4tet sein Auftragsstück im Eisenstädter Schloss Esterházy uraufführen.
Aber das ist sozusagen noch Zukunftsmusik.

Dream-Team Sehr gegenwärtig ist dagegen der jüngste Coup des musikalischen Grenzgängers: Das Album „From A Dream“ auf dem eigenen Label Material Records (Vertrieb: Lotus) brachte drei Individualisten und drei Generationen aus drei Kontinenten unter dem Band-Kürzel MGT zum lustvollen Gitarre-Spiel zusammen.
Muthspiel, bereits zwei Mal mit dem Hans Koller Preis ausgezeichnet, gilt als Österreichs erfolgreichster Jazzexport seit Joe Zawinul.
Der Amerikaner Ralph Towner, Mitbegründer der Gruppe Oregon, studierte einst in Wien bei Karl Scheit klassische Gitarre, und entwickelte u.a. mit seinem Ensemble Oregon seinen eigenen Klangkosmos.

Handschrift „Seine große Qualität ist das Komponieren, dieses behutsame Schreiben von Songs, die immer sehr musikalisch, sehr eigen und nie konstruiert sind“, sagt Muthspiel. „Dazu kommt sein großes Improvisationstalent. Den Jazz-Background hat er über das Klavier und durch das Hören. Die Jazz-Gitarre hat er nie gelernt. Er geht also an diese Dinge anders heran. Er hat so eine eigene poetische Ecke für sich und nach nur drei Noten auf seiner 12-saitigen Steelstring weiß man: Das ist Ralph Towner.“
Australiens Ausnahmetalent Slava Grigoryan, 1976 in Kasachstan geboren und somit der Jüngste im Bunde, „spielt so klassisch, wie wir beide das gerne können würden, und interessiert sich trotzdem für anderes“, sagt Muthspiel. „Jetzt mit uns betritt er eine Welt, die man mit ihm nicht so gut kennt. Da ist er auch sehr begabt. Denn Slava kann einen Groove halten, dass das wirklich tanzt. Es gibt sozusagen wenig Kommunikationsprobleme zwischen Klassik und Improvisieren.“
Gemeinsam ist den drei Musikern die klassische Ausbildung. Die meisten Stücke komponierten Towner und Muthspiel. Der einzige Fremdtitel ist Miles Davis’ „Nardis“. „Da ging es darum, was man mit einem Standard machen kann“, so Muthspiel, „was man darüber erfinden kann, wie weit man sich hinauslehnen kann, dass es noch funktioniert.“
Muthspiel beneidet manchmal die Pianisten, „wenn sie mit einer Hand einen Akkord und mit der anderen drüber spielen können.“ Das verbinde ihn mit Towner: Dass sie beide sehr akkordisch und auch kontrapunktisch spielen. „Das ist ein Auftrag. Denn was am Klavier ganz normal ist, wird auf der Gitarre schon zu einer großen Herausforderung.“

CD-Kritik:
Ein Album – vor allem, aber nicht nur – für den Gitarren-Aficionado: „From A Dream“ (Material Records/
Lotus). Drei Kapazunder an der Klampfe mit gleicher musikalischer Herkunft, der Klassik, und doch sehr unterschiedlicher Ausprägung.
Das Projekt entstand auf Initiative des in Kasachstan geborenen, aber seit seinem fünften Lebensjahr in Australien lebenden Slava Grigoryan: Er ist ein Virtuose der klassischen Gitarre mit Talent zur Improvisation.
Ob im Duo oder im Trio: Es sprudelt gehörgängig dahin. Aber es geht nie ums Zur-Schau-Stellen der eigenen Prächtigkeit und technischen Virtuosität. Ralph Towners meist songorientierte Kompositionen mit ihren Wurzeln im Countryfolk prägen die eine Hälfte des Albums. Muthspiel steuert drei Titel bei. Alles klingt ziemlich mühelos. Oder wie Muthspiel sagt:
„Bei dieser Band ist das Schöne, dass die Energie so gleichmäßig fließt. Es gibt bei uns kein Konkurrenzdenken, und man freut sich über die Klänge der anderen. Das ist ein ideales Klima zum Musikmachen.“

VON WERNER ROSENBERGER
Quelle: Kurier, 17.02.2009 (Seite 30)