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Elisabeth Kulman & Armarcord Wien

Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Sebastian Gürtler, Geige
Michael Williams, Cello
Gerhard Muthspiel, Bass
Tommaso Huber, Akkordeon
Produzent / Aufnahmeleiter: Wolfgang Muthspiel
Co-Produzentin: Elisabeth Kulman

Elisabeth Kulman und Amarcord Wien erbringen mit vorliegender Einspielung den beglückenden Beweis, dass es auch bei einem so populären und viel rezipierten Komponisten wie Gustav Mahler überraschend neue, faszinierende Facetten zu entdecken gibt! Bei der Aufführung von Liedern Mahlers eröffnen sie zwischen den bisher gekannten Interpretationsextremen „Stimme und Klavierbegleitung“ und „Stimme und Orchester“ einen neuen, kammermusikalischen Weg. Mit bemerkenswertem Resultat!

Im Dialog zwischen Elisabeth Kulmans samtenem Mezzosopran und dem originell besetzten Ensemble Amarcord Wien entfaltet sich eine zwischen feinsinniger Schlichtheit und volkstümlichem Musikantentum oszillierende Atmosphäre. Interpretationen, die sowohl die frappierende Modernität wie die Herkunft
Mahler'scher Themen aus dem Volkslied hörbar machen.

Elisabeth Kulman gibt mit dieser Aufnahme ihr Solo-CD-Debüt und belegt damit glänzend, was man aufgrund ihrer Auftritte in Konzert und Oper stets konstatieren konnte, dass sie eine „Plattenstimme“ hat. Fein nuanciert wie dramatisch aufgeladen, stets mit edlem Ton die Spannungskurve haltend verströmt ihre Mezzo-Stimme auch auf Tonträger jene Magie, die man im Konzert- und Opernauditorium schon seit längerem genießen kann. Als Mitglied der Wiener Staatsoper hat sie schon in einem frühen Stadium ihrer Laufbahn die höchste Stufe der Karriereleiter in ihrem Heimatland mit ersten Fachpartien erklommen. Und mit Erfolg die Gunst der Staatsopernbesucher erobert – was bei dem internationale Maßstäbe ansetzenden und heimische Künstler geradezu mit Argwohn taxierenden Wiener Publikum etwas heißen will! International ist die Karriere der an der Grenze zu Ungarn aufgewachsenen Künstlerin nicht mehr aufzuhalten. Engagements führten und führen sie unter anderem nach Berlin („Carmen“), Paris (Glucks„Orpheus“), München (Bachs „Matthäus-passion“), Barcelona (Mozart-Arien) und Tokio (Strauß' „Fledermaus“). Unter den ihre Zusammenarbeit suchenden Dirigenten finden sich so prominente Namen wie Nikolaus Harnoncourt, Seiji Ozawa, Zubin Mehta, Thomas Hengelbrock, Franz Welser-Möst und Peter Schreier. Riccardo Muti hat sie eingeladen, die Titelpartie in Glucks „Orfeo ed Euridice“ bei der Eröffnungspremiere der Salzburger Festspiele 2010 zu singen.

 

 

Das Ensemble Amarcord Wien nimmt unter den österreichischen Kammermusik-Vereinigungen in
mehrfacher Hinsicht eine Sonderstellung ein: durch die ungewöhnliche Besetzung mit Violine, Violoncello, Kontrabass und Akkordeon, durch die Klassik-Grenzen überschreitende Bandbreite des Repertoires und das Entstehenlassen von Arrangements noch im Probenprozess. Ihr offener, bodenständiger, den Dialog suchender Zugang zur Musik hat die Realisierung dieser eine Vielzahl von Stimmungen zwischen Schwermut und Frohsinn evozierenden Aufnahme im Verein mit Elisabeth Kulman ermöglicht. Eine
beglückende Neubegegnung mit unsterblichen Liedern Gustav Mahlers.